

Was sind Schlafstörungen?
Schlafprobleme liegen vor, wenn der Schlaf über einen längeren Zeitraum nicht erholsam ist. Betroffene fühlen sich tagsüber müde, erschöpft und weniger belastbar. Grundsätzlich gilt: Der Schlaf ist zu kurz, zu häufig unterbrochen oder nicht tief genug, um dem Körper die notwendige Erholung zu ermöglichen.
Schlafbeschwerden können unterschiedlich ausgeprägt sein und sich im Verlauf verändern. Fachleute sprechen von einer Insomnie, wenn Beschwerden länger als vier Wochen bestehen. Bestehen sie über mehrere Monate, gelten sie als chronisch.
Typische Anzeichen sind unter anderem:
- Das Einschlafen dauert ungewöhnlich lange und wird häufig von belastenden Gedanken begleitet, etwa: „Wenn ich jetzt nicht einschlafe, bin ich morgen nicht fit.“
- Der Schlaf ist unruhig und durch häufiges Erwachen unterbrochen.
- Betroffene wachen nachts auf und liegen anschließend länger wach, bevor sie wieder einschlafen können.
- Es kommt zu sehr frühem Erwachen am Morgen, ohne erneut einschlafen zu können.
Was sind mögliche Ursachen für Schlafstörungen?
Schlafprobleme wie Ein- und Durchschlafstörungen können verschiedene Ursachen haben, beispielsweise:
- Stress, etwa im beruflichen oder privaten Umfeld
- Regelmäßiger erhöhter Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen
- Medikamente, unter anderem bestimmte Antibiotika, Blutdruck- oder Asthmamittel
- Schichtarbeit, insbesondere Nachtschicht
- Nächtliches Grübeln oder ungünstige Schlafgewohnheiten, z. B. ausgedehnter Tagesschlaf
Auch körperliche oder psychische Erkrankungen können Schlafprobleme begünstigen, zum Beispiel:
- Chronische Schmerzen oder rheumatische Erkrankungen wie Arthrose
- Depressionen, Angststörungen oder Demenz
- Herz-Kreislauf- oder neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall
- Lungenerkrankungen und schlafbezogene Atemstörungen wie Schlafapnoe
Welche Folgen können Schlafstörungen haben?
Halten Schlafprobleme über längere Zeit an, können sie Alltag, Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigen. Andauernde Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus werden mit verschiedenen gesundheitlichen Folgen in Verbindung gebracht:
- Beeinträchtigung von Stimmung und psychischer Belastbarkeit
- Erhöhte Reizbarkeit sowie depressive Verstimmungen
- Störungen der Blutdruck- und Blutzuckerregulation
- Tagesmüdigkeit und verlangsamte Regeneration
- Belastung der Herz-Kreislauf-Gesundheit
- Mögliche Gewichtszunahme


Was tun bei Schlafbeschwerden?
Schlafmangel und Schlafstörungen sind weit verbreitet und werden häufig unterschätzt. In vielen Fällen lassen sie sich jedoch gut behandeln. Je nach Ursache und Ausprägung kommen unterschiedliche Maßnahmen infrage, etwa verhaltenstherapeutische Ansätze, medizinische Behandlungen oder unterstützende Hilfsmittel wie spezielle Atemmasken. Auch pflanzliche Arzneimittel können eine gut verträgliche Option sein.

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Schlafstörer reduzieren, Schlafhygiene verbessern
Oft beeinflussen unsere Gewohnheiten die Nachtruhe stärker als gedacht. Bereits kleine Veränderungen, wie das Vermeiden von Schlafstörern oder eine verbesserte Schlafhygiene, können die Schlafqualität spürbar verbessern.
Häufige Schlafstörer sind zum Beispiel:
- Ausgedehnter Tagesschlaf oder unregelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten
- Erhöhter Konsum von Alkohol, Nikotin oder koffeinhaltigen Getränken am Abend
- Ungeeigneter Schlafraum (z. B. Hitze, Lärm, Licht) oder unbequemes Bett
- Elektronische Geräte in Bettnähe
- Innere Unruhe oder Grübeln im Bett
So fördern Sie unter anderem eine gute Schlafhygiene:
- Das Bett nur zum Schlafen nutzen – nicht zum Arbeiten oder Fernsehen
- Für eine ruhige, dunkle und angenehme Schlafumgebung mit passender Matratze sorgen
- Nachts nicht auf die Uhr schauen, wenn Sie wach liegen
- Feste Schlaf- und Aufstehzeiten einhalten und ein beruhigendes Abendritual entwickeln
- Tagsüber auf zusätzliche Nickerchen verzichten
Baldrian, Passionsblume & Hafer – natürlich gegen Schlafstörungen
Die Natur bietet verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung bei Schlafproblemen. Baldrian, Hafer und Passionsblume wirken gemäß ihrem homöopathischen Arzneimittelbild unterstützend bei Ein- und Durchschlafstörungen und können sowohl Tagesmüdigkeit als auch innere Unruhe lindern. Traditionell werden sie zur Unterstützung eines gesunden Schlafs eingesetzt. Die Monografien der Kommission D des BGA/BfArM nennen die folgenden Anwendungsgebiete:
- Baldrian (Valeriana officinalis): Schlafstörungen mit Unruhe, nervöse Störungen
- Passionsblume (Passiflora incarnata): Schlafstörungen; Unruhezustände
- Echter Hafer (Avena sativa): Erschöpfungszustände; Schlafstörungen
Dormoysat® Schlaftropfen mit Baldrian, Passionsblume und Hafer fördern den natürlichen Schlafrhythmus und sind gut verträglich – ohne Gewöhnungseffekt. Sie erleichtern das Einschlafen, fördern erholsames Durchschlafen und reduzieren Tagesmüdigkeit.

Unser Produkt: Dormoysat® Schlaftropfen
Dormoysat® Schlaftropfen sind ein homöopathisches Arzneimittel mit den Wirkstoffen Baldrian, Passionsblume und Hafer bei innerer Unruhe und Schlafstörungen.
Dormoysat® Schlaftropfen
- Darreichungsform: Tropfen
- Packungsgröße: 50 ml
- PZN: 20401451
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Sollten Sie anhaltende Beschwerden haben, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin auf.
- https://schlafmedizin-berlin.de/material/Schlack.Cohrs.2013.pdf
- https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/Patienteninformationen/insomnie.pdf
- https://register.awmf.org/assets/guidelines/063-003l_S3_Insomnie-bei-Erwachsenen_2025-04.pdf
- https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/3178/23zMV5WzsY6g_44.pdf
- Monografien der Kommission D des BGA/BfArM
